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Highlight übergewichten


17.07.2002
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktien von Highlight Communications (WKN 920305) nach wie vor mit "übergewichten" ein.

Auf Druck der Fernsehsender habe die UEFA eine Änderung des Spielmodus in der Champions League beschlossen. Demnach würden die Gruppenspiele der Zwischenrunde ab der Spielzeit 2003/2004 abgeschafft. Nach der Vorrunde, an der weiterhin 32 Mannschaften teilnehmen würden, beginne dann unverzüglich das K.O.-System. Die TV-Sender hätten eine Reduzierung der Spieltage angemahnt, da die Vielzahl an Begegnungen nicht durch Werbeeinnahmen refinanziert werden könne.


Für Highlight Communications als Vermarkter und Ausrichter der Champions-League dürften die Umsätze im Sportsegment in 2003 daher erstmalig sinken. Während im laufenden Geschäftsjahr 72 Mio. CHF mit der Sportvermarktung erlöst werden sollten, gingen die Analysten 2003 jetzt nur noch von Umsätzen in Höhe von 61,2 Mio. CHF aus. Dies entspreche einem Rückgang um 15%. Diese Erlösschmälerung sollte sich jedoch nicht im vollen Umfang auf das Segmentergebnis auswirken. Zum einen reduziere sich durch die Verschlankung des Turniers auch die Kostenquote; zum anderen werde die Marge durch geringere Goodwill-Abschreibungen (auf TEAM) entlastet. Insofern rechne man im nächsten Jahr lediglich mit einem Sinken des Segmentergebnisses um 8% auf 26,3 Mio. CHF.

Nach dem Kauf von 23% an Constantin Film befinde sich Highlight gegenwärtig in Gesprächen mit dem Management der Münchener über eine "Intensivierung der Zusammenarbeit". Nach Erachten der Analysten werde dabei eine Verschmelzung der beiden Unternehmen angestrebt. Diesen Schritt würde man angesichts der sich ergänzenden Geschäftsfelder begrüßen, zumal dadurch die notwendige kritische Masse im volatilen Filmgeschäft erlangt würde.

Sollten die Gespräche wider Erwarten zu keiner Fusion führen, ließe sich der Kaufpreis des Aktienpakets, dem ein Constantin-Kurs von ca. 10 Euro (aktuell: 4,30 Euro) zugrunde gelegt worden sei, allerdings kaum rechtfertigen. Mit einem Abschluss der Sondierungen rechne man frühestens im Herbst. Es bestünden durch die umfassende Risikovorsorge im Vorjahr aktuell keine erkennbaren Bilanzrisiken. Eventuelle Abschreibungen auf die Tochter Vidair sollten durch stille Reserven in den vollständig wertberichtigten Forderungen gegenüber der insolventen Kirch Media kompensiert werden können.

Angesichts des moderaten Bewertungsniveaus raten die Analysten von Helaba Trust unverändert zu einer Übergewichtung der Highlight Communications-Aktie, zumal die Notierung durch ein Aktienrückkaufprogramm zusätzlich gestützt werden sollte.




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